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Rofil und PIP Implantate in Essen

Bereits am 09.01.12 gab die Essener Uniklinik bekannt, über 500 Patientinnen kontaktiert zu haben, die die umstrittenen Rofil- oder PIP – Brustimplantate eingesetzt bekommen haben, berichtet die WAZ heute von 81 weiteren Patientinnen, die die umstrittenen Implantate im Zuge einer Schönheitsoperation oder zu rekonstruktiven Zwecken eingesetzt bekommen haben.

Im Fall des Essener Uniklinikums ist es laut Medienberichtet aktuell noch fraglich, warum die Patientinnen erst so spät unterrichtet wurden. Die WAZ berichtet

Warum das Klinikum die Patientinnen trotz der Warnung des Bundesinstitutes erst mit einem Jahr Verzögerung informierte, blieb am Dienstag noch im Dunkeln. „Mir ist das sehr peinlich. Wir recherchieren das noch“, erklärte Prof. Rainer Kimmig, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde der Uniklinik Essen.

Betroffene, denen die fragwürdigen Brustimplantate PIP oder Rofil eingesetzt wurden, empfiehlt Fachanwalt für Medizinrecht Bernd Podlech-Trappmann, sich umgehend juristisch beraten zu lassen.
Neben der unklaren Situation um die Kostenübernahme, gilt es auch rechtzeitig Schadensersatz geltend zu machen. Hierzu wurde eine separate Informationsseite für Patientinnen mit PIP und Rofil Implantaten eingerichtet.