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Thrombolyse

Mit Thrombolyse wird das gezielte Auflösen von neuen Verschlüssen von Blutgefäßen bezeichnet. Diese Blutgerinnsel können u.a. einen Herzinfarkt, eine Lungenembolie oder einen Schlaganfall verursachen.
Mittel der Wahl ist dabei Plasmin, ein Körpereigener Stoff, der durch enzymatische Spaltung Thromben auflöst bzw. körpereigene Stoffe aktiviert, die den Verschluss beseitigen.
Je früher die Thrombolyse eingeleitet wird, desto größer sind die Erfolgsaussichten. So darf bei einem Schlaganfall spätestens nach drei bis vier Stunden nach dem Insult die Thrombolyse eingeleitet werden.